Uwe Serke

Weniger Bürokratie, bessere Ausstattung, starker Nachwuchs: Wir stellen unsere Feuerwehren zukunftsfähig auf

Die CDU-Fraktion setzt sich mit einem Antrag, der heute im Hessischen Landtages debattiert wurde, dafür ein, den Brand- und Katastrophenschutz in Hessen nachhaltig zu stärken. Im Fokus stehen eine verlässliche Förderung, weniger Bürokratie, moderne Ausbildung und mehr Respekt für Einsatzkräfte. Dazu erklärte Uwe Serke, der Fraktionssprecher für Brand- und Katastrophenschutz:

„Unsere Feuerwehren sind das Rückgrat des Brand- und Katastrophenschutzes in Hessen. Rund 70.000 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer, und die Hauptamtlichen in den Berufs- und Werksfeuerwehren, sind rund um die Uhr bereit, Leben zu retten, Menschen zu helfen und Sachwerte zu schützen. Dieses außergewöhnliche Engagement verdient nicht nur unseren Dank und höchsten Respekt, sondern auch bestmögliche Rahmenbedingungen durch Politik und Staat.

Deshalb hat der Brand- und Katastrophenschutz für uns höchste Priorität. Hessen unterstützt seine Kommunen seit Jahren mit Rekordmitteln bei Fahrzeugbeschaffungen, Feuerwehrhäusern, Ausrüstung und Ausbildung. Allein 2025 standen über 21 Millionen Euro für diesen Bereich zur Verfügung. Wichtig ist: Auch im Haushalt 2026 gibt es keine Kürzungen. Damit setzen wir bewusst ein starkes Signal der Verlässlichkeit – denn Investitionen in unsere Feuerwehren sind Investitionen in Sicherheit.

Genauso wichtig ist der Abbau von Bürokratie. Mit flexibleren Standards, praxisnahen Leitfäden wie dem „Musterfeuerwehrhaus Hessen“, mehr Entscheidungsspielraum vor Ort und weniger Vorgaben entlasten wir die Einsatzkräfte und stärken insbesondere kleinere Feuerwehren im ländlichen Raum.

Wir investieren gezielt in den Nachwuchs: wachsende Kinder- und Jugendfeuerwehren, Kooperationen mit Schulen, neue Bildungsangebote und der geplante „Hessische Tag der Einsatzkräfte“ sichern den Brand- und Katastrophenschutz von morgen. Die Anhebung der Altersgrenze auf 67 Jahre erhält zudem wertvolle Erfahrung in den Wehren.

Zugleich stehen wir fest an der Seite unserer Einsatzkräfte, wenn es um Respekt und Schutz geht. Gewalt, Bedrohungen und Beleidigungen gegen Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei sind inakzeptabel. Wir begrüßen daher ausdrücklich das Respekt-Paket und die Initiative zur Verschärfung des Strafrechts bei Angriffen auf Einsatzkräfte.

Mit modernen Landesfeuerwehrschulen, dem Ausbau von E-Learning-Angeboten und einer zeitgemäßen Ausbildung sorgen wir dafür, dass unsere Feuerwehren auch künftig leistungsfähig bleiben. Unser klares Bekenntnis lautet: Wir schützen und fördern die Frauen und Männer unseres hessischen Brand- und Katastrophenschutzes. Sie sind jederzeit für uns da – und wir stehen fest an ihrer Seite.“